Du suchst nach einem starken Etikettendrucker? Dann fragst du dich bestimmt, welches Modell am besten zu deinen Workflows passt.
Bei wenigen Etiketten pro Woche funktioniert fast jedes Setup. Du lädst ein Etikett herunter, druckst es aus und klebst es aufs Paket.
Aber je mehr Bestellungen eingehen, desto höher wird das Risiko für Engpässe. Dann musst du immer häufiger:
- Eine große Menge an Etiketten einzeln ausdrucken
- Fehler bei der Größe oder Skalierung beheben
- Zwischen mehreren Paketdiensten und Formaten hin- und herwechseln
Was früher nur wenige Sekunden gedauert hat, erfordert jetzt mehrere Minuten – und aus diesen Minuten werden schnell Stunden.
Da Etikettendruck ein wichtiger Teil deines Versandprozesses ist, können sich selbst kleine Ineffizienzen schnell negativ auf andere Bereiche auswirken.
In diesem Guide erfährst du, welcher Etikettendrucker sich am besten für deine Versandetiketten eignet. Außerdem zeigen wir dir, wie du einen smarteren Workflow etablierst, mit dem du nicht nur schneller und einheitlicher drucken, sondern auch effizient skalieren kannst.
Was ist ein Etikettendrucker?
Los geht’s mit den Basics. Mit einem Etikettendrucker kannst du Etiketten für deine Pakete drucken. Paketdienste benötigen die Angaben darauf, um deine Sendungen zu scannen, zu sortieren und zuzustellen.
Theoretisch kannst du deine Etiketten mit einem normalen Bürodrucker ausdrucken. Allerdings sind Versandetiketten keine normalen Dokumente, denn sie müssen unbedingt:
- richtig formatiert sein
- klar lesbar gedruckt werden
- leicht scannbar sein
Wenn zum Beispiel die Größe, Auflösung oder Ausrichtung nicht stimmt, können Paketdienste den Barcode möglicherweise nicht scannen – und das führt zu Verzögerungen, manueller Nachbearbeitung oder fehlgeschlagenen Zustellungen.
Mit einem Etikettendrucker vermeidest du diese Probleme, denn er:
- druckt Labels in festen Größen (meist A6 / 4 × 6)
- erstellt einheitliche, kontrastreiche Barcodes
- liefert große Mengen ohne ständige Anpassungen
Gerade für Onlineshops ist es wichtig, so wenig Fehler wie möglich zu machen und den gesamten Fulfillment-Prozess unter Kontrolle zu behalten, sobald das Versandvolumen steigt.
Benötigst du einen speziellen Etikettendrucker oder reicht ein normaler Drucker aus?
Es gibt kein „perfektes“ Setup für alle. Die richtige Wahl hängt vor allem von deinem aktuellen Versandvolumen und Workflow ab.
In diesen Fällen reicht ein A4-/Laserdrucker aus
Ein normaler Drucker mit A4-Etikettenbögen lohnt sich, wenn du:
- nur wenige Bestellungen pro Tag versendest
- gerade erst mit deinem Onlineshop startest
- eine günstige und einfache Lösung suchst
Dann druckst du einfach mehrere Etiketten auf einen Etikettenbogen, ziehst sie ab und klebst sie auf deine Pakete.
Das funktioniert – aber wie bei jedem manuellen Prozess können sich kleine Probleme (verschmierte Etiketten, Druckerstaus, falsche Ausrichtung) schnell summieren und zu echten Zeitfressern werden.
Wann ein Etikettendrucker mit Thermodruck sinnvoller ist
Ein Etikettendrucker mit Thermodruck wurde speziell für Versandetiketten entwickelt.
Er ist die bessere Wahl, wenn du:
- täglich mehrere Bestellungen versendest
- schneller und einheitlicher drucken willst
- manuelle Schritte in deinem Prozess reduzieren möchtest
Statt Bögen zu bedrucken, druckst du ein Label nach dem anderen – und kannst es sofort aufkleben.
Das reduziert:
- Bearbeitungszeit
- Formatierungsprobleme
- das Risiko von Fehlern beim Drucken
Woran merkst du, dass manuelles Drucken dein Business ausbremst?
Die meisten Onlinehändler optimieren ihr Setup nicht wegen des Druckers an sich, sondern weil sich die Probleme häufen.
Du solltest über ein neues Setup nachdenken, sobald du:
- täglich Dutzende Etiketten druckst
- ständig die Größe, Skalierung oder Ausrichtung anpassen musst
- mit mehreren Paketdiensten oder Formaten arbeitest
- zu viel Zeit damit verbringst, Etiketten herunterzuladen und zu öffnen
In solchen Fällen lohnt es sich, bestimmte Bereiche zu optimieren, damit dein Betrieb auch bei steigendem Bestellvolumen nicht ins Stocken gerät.
💡 Wann lohnt sich ein Wechsel?
Eine gute Faustregel ist: Sobald du ca. 20 bis 30 Etiketten pro Tag druckst, rechnet sich der Etikettendrucker bereits.
Tatsächlich ist der größte Kostenfaktor beim A4-Druck nicht die Tinte, sondern verlorene Zeit. Du musst nämlich:
- warten, bis die Tinte trocknet
- erneut drucken, wenn etwas verschmiert oder verrutscht
Mit einem Thermodrucker entfallen diese Schritte, sodass du immer schnell und zuverlässig drucken kannst.
Thermo- vs. Laserdruck für Versandetiketten
Sobald du dich für ein besseres Setup entschieden hast, fällt die nächste Entscheidung an: Willst du deine Etiketten mit einem Thermo- oder einem Laserdrucker erstellen?
Das sind die Unterschiede:
| Thermodrucker | Laserdrucker (A4) |
|---|---|
| Verwendet Hitze (ohne Tinte oder Toner) | Verwendet Toner |
| Druckt immer nur ein Etikett (A6 / 4 x 6). | Druckt mehrere Etiketten pro Bogen |
| Schnelle und einheitliche Ergebnisse | Langsamer beim Druck großer Mengen |
| Einfache Handhabung | Erfordert mehr Setups und Anpassungen |
| Minimaler manueller Aufwand | Mehr manueller Aufwand (z. B. Labels positionieren und abziehen) |
| Ideal für täglichen oder umfangreichen Versand | Ideal für gelegentlichen Versand oder geringe Bestellmengen |
Welcher Drucker passt besser zu deinen Anforderungen?
- Gelegentlicher Versand → ein Laserdrucker reicht oft aus
- Regelmäßiger und steigender Versand → ein Thermodrucker ist meist besser geeignet
Es gibt mehrere Gründe, warum bei Etiketten standardmäßig Thermodruck eingesetzt wird:
- Kein Stress mit Tinte oder Toner
- Einheitliche Druckergebnisse
- Weniger Unterbrechungen zu Stoßzeiten
Übrigens: Du musst dir keine Sorgen machen, dass die Labels nach einer Weile verblassen. Immerhin müssen sie nur eine einzige Lieferung überstehen.
Thermodirektdruck vs. Thermotransferdruck
Es gibt zwei verschiedene Arten von Thermodruck:
- Thermodirektdruck → verwendet thermosensitives Spezialpapier (ohne Tinte oder Farbband)
- Thermotransferdruck → Tinte wird über ein Farbband auf das Etikett übertragen
Die meisten E-Commerce Versandstrategien arbeiten mit Thermodirektdruck. Diese Variante lässt sich leichter einrichten und muss weniger gewartet werden.
Thermotransferdruck wird meist für Labels verwendet, die länger halten oder Hitze und Feuchtigkeit standhalten müssen. Bei Versandetiketten ist das aber relativ selten der Fall.
Darauf solltest du beim Kauf eines Etikettendruckers achten
Welcher Etikettendrucker am besten zu deinem Business passt, hängt von deinem aktuellen Setup ab und davon, wie wahrscheinlich es ist, dass dein Onlineshop noch wächst.
Die folgenden Faktoren solltest du berücksichtigen:
Druckvolumen
Wie viele Etiketten druckst du jeden Tag?
- Nur ein paar → ein einfaches Setup reicht
- Dutzende bis Hunderte → jetzt zählen Geschwindigkeit und Einheitlichkeit
- Großmengen / Lager → Zuverlässigkeit und Wiederholbarkeit stehen an erster Stelle
Letztendlich bestimmt dein Versandvolumen, wie viel Zeit du für jedes einzelne Label aufwenden kannst.
Unterstützte Etikettengrößen
Unterstützt der Drucker das Etikettenformat, das du einsetzen willst?
Für die meisten E-Commerce-Versandprozesse bedeutet das:
- A6 (4 × 6 / 105 × 148 mm) für Etikettendrucker
- A4 für normale Bürodrucker
Nicht alle Drucker unterstützen alle Formate. Das solltest du daher als Erstes prüfen.
💡A6 ist das Standardformat der meisten Paketdienste und Etikettendrucker. Es erfordert keine große Einrichtung und trägt dazu bei, dass typische Druckfehler vermieden werden. Mehr dazu erfährst du in unserem Guide für Versandetiketten im E-Commerce.
Druckqualität und DPI
Reicht die Auflösung des Druckers aus, um scannbare Etiketten zu produzieren?
Die meisten Drucker haben folgende Auflösung:
- 203 dpi (Standard)
- 300 dpi (noch präziser)
Bei einer falschen Auflösung kann es passieren, dass Etiketten:
- zu groß oder zu klein gedruckt werden
- unscharf werden
- unlesbare Barcodes enthalten
Wie du weißt, ist es beim Versand ganz besonders wichtig, dass alles gut lesbar ist. Dein Barcode muss also jedes Mal zuverlässig scannbar sein.
Anbindung
Wie leicht lässt sich der Etikettendrucker verbinden?
Häufige Optionen sind:
- USB (einfach, für einen einzelnen Arbeitsplatz)
- WLAN oder Bluetooth (flexiblere Platzierung)
- Ethernet (praktisch für gemeinsame Nutzung oder Lager)
- Cloud-basiertes Druckmanagement (wird immer beliebter für Lager mit mehreren Packstationen)
Sobald mehrere Personen Etiketten drucken müssen, wird die Anbindung ganz besonders wichtig.
Kompatibilität mit deinem Workflow
Passt der Drucker zu deinem aktuellen Versandprozess?
Folgende Bereiche müssen mit dem Drucker kompatibel sein:
- deine E-Commerce-Plattform
- deine Paketdienste
- deine Versandsoftware
An diesem Punkt können kleine Abweichungen deinen Prozess stark ausbremsen. Ein Drucker kann zwar für sich genommen funktionieren, aber trotzdem Engpässe im Tagesgeschäft verursachen, wenn er nicht zu deinem Setup passt.
Einrichtung und Wartung
Wie einfach sind die Einrichtung und Wartung des Labeldruckers?
Wähle ein Setup, das:
- zuverlässige Treiber hat
- mit deinem Betriebssystem kompatibel ist
- keine ständige Neukalibrierung erfordert
Häufige Probleme mit dem Setup bremsen dein Fulfillment oft stärker aus als die Hardware selbst.
💡 Etikettenqualität nicht unterschätzen
Billiges Etikettenmaterial und schlecht integrierte Drucker verursachen oft die meisten Probleme. Minderwertige Labels können die Lesbarkeit von Barcodes beeinträchtigen, und ein nicht abgestimmtes Setup führt zu unnötig viel manueller Arbeit.
Faustregel: Wähle ein Setup, das zu deinem aktuellen Workflow passt und dein Bestellvolumen auch mit wachsendem Geschäft zuverlässig bewältigen kann.
Für jede Unternehmensgröße das richtige Setup
Das beste Setup für deinen Etikettendruck hängt weniger vom Drucker selbst ab als davon, wie deine Abläufe strukturiert sind. Mit wachsendem Unternehmen sollte das Setup unbedingt manuelle Schritte reduzieren, einheitliche Ergebnisse liefern und mehrere Nutzer im selben Workflow unterstützen.
Jede Phase hat andere Anforderungen:
Homeoffice / kleiner Onlinehändler
Wenn du nur wenige Bestellungen pro Tag verschickst, sollte dein Setup einfach und leicht zu verwalten sein.
Typisches Setup:
- A4-Drucker mit Etikettenbögen oder einfacher Thermo-Etikettendrucker
- Manueller Etikettendruck (einzeln)
- Einfacher Versandprozess
In dieser Phase ist Geschwindigkeit noch nicht der wichtigste Faktor. Entscheidend sind:
- ein unkompliziertes Setup
- niedrige Anschaffungskosten
- einfache Bedienung
Dieses Setup funktioniert gut am Anfang – wird aber mit steigendem Volumen schnell unübersichtlich.
Wachsender Onlineshop
Sobald du regelmäßig versendest (zum Beispiel 50-500 Bestellungen pro Tag), bremsen dich kleine Ineffizienzen spürbar aus.
Typisches Setup:
- Labeldrucker mit A6 (4 × 6) Thermodruck
- Standardisiertes Etikettenformat bei allen Paketdiensten
- Weniger manuelle Schritte im Druckprozess
Hier macht der Wechsel vom A4-Druck einen deutlichen Unterschied. Du profitierst von:
- schnellerer Label-Erstellung
- weniger Formatierungsproblemen
- einheitlichen Ergebnissen
In dieser Phase ist es wichtiger, wiederkehrende Aufgaben zu reduzieren und Fehler zu vermeiden, als maximal flexibel zu sein, was das Setup betrifft.
Lager / sehr große Bestellmengen
In Warenlagern müssen Etiketten schnell, immer wieder und von allen Teams einheitlich gedruckt werden.
Typisches Setup:
- Standardisierte Etikettendrucker an allen Arbeitsstationen
- Geteilte Druckerkonfigurationen
- Scan-to-print-Workflows beim Kommissionieren & Verpacken
Der Fokus liegt hier auf:
- Geschwindigkeit
- Genauigkeit
- minimalem manuellem Aufwand
Mit Scan-to-print-Workflows (Pack & Go) können Teams die Labels zum Beispiel direkt beim Bearbeiten von Bestellungen erstellen und drucken, ohne zwischen Tools oder Bildschirmen wechseln zu müssen.
💡 Ein häufiger Fehler bei der Skalierung
Viele Onlinehändler verlassen sich auf einen einzigen Drucker. Doch wenn der ausfällt, kommt dein gesamter Versandprozess zum Stehen – und das ist besonders zu Stoßzeiten besonders riskant. Deshalb lohnt es sich, bei höherem Versandvolumen in einen Ersatzdrucker oder mehrere Arbeitsstationen zu investieren.
Die besten Etikettendrucker – unsere absoluten Favoriten
Sobald du dich für ein Setup entschieden hast, lohnt es sich, einen Drucker zu wählen, der im E-Commerce-Versand bereits weit verbreitet und erprobt ist. Aber wichtig: Das genaue Modell ist weniger entscheidend als die Frage, wie gut es zu deinem Workflow passt.
Wir haben mit den folgenden zwei Marken sehr gute Erfahrungen gemacht:
Etikettendrucker von DYMO
DYMO ist eine der bekanntesten Marken für Etikettendrucker. Bei Sendcloud empfehlen wir speziell den DYMO 4XL Etikettendrucker für den Druck von Versandetiketten. Dabei handelt es sich um einen Thermo-Etikettendrucker, der extrem schnell druckt (bis zu 53 Labels pro Minute). Dieser Labeldrucker lässt sich unkompliziert auf allen Computern mit Windows- und Mac-Betriebssystemen installieren.
Etikettendrucker von Zebra
Die Marke Zebra bietet mit dem GK420D ebenfalls einen zuverlässigen Thermo-Etikettendrucker. Das Modell eignet sich für Etiketten mit einer Breite von 25 bis 104 mm und druckt mit bis zu 127 mm pro Sekunde. Für Mac gibt es keinen offiziellen Treiber, der Drucker kann jedoch über ein externes Programm eingerichtet werden.
💡Es ist immer besser, in Qualität zu investieren, statt sich einfach den günstigsten Labeldrucker auf dem Markt zu holen. Es heißt nicht umsonst „Wer billig kauft, kauft zweimal“! Und vergiss nicht, dass der Drucker auch eine steigende Menge an Versandetiketten drucken muss, sobald dein Onlineshop wächst.
Gut zu wissen: Du brauchst nicht für jeden Paketdienst einen eigenen Etikettendrucker. Versandetiketten haben meist standardisierte Formate, und wenn dein Drucker korrekt konfiguriert ist, reicht er für alle Paketdienste aus.
Häufige Probleme beim Etikettendruck – und wie du sie vermeidest
Auch mit dem richtigen Etikettendrucker und Setup können immer mal wieder Probleme beim Drucken auftreten. Meist sind falsche Einstellungen oder fehlerhafte Konfigurationen schuld daran.
Hier sind die häufigsten Probleme und passende Lösungen:
Die Etiketten werden zu klein oder zu groß gedruckt
Schuld daran sind meistens Abweichungen zwischen den Druckereinstellungen und dem Etikettenformat.
Darauf solltest du achten:
- Papierformat ist auf A6 (4 x 6 / 105 × 148 mm) eingestellt
- DPI entspricht deinem Drucker (normalerweise 203 oder 300)
- Skalierung ist deaktiviert
Wenn die Skalierung aktiviert ist, werden Labels oft verzerrt oder zu klein gedruckt. Dadurch lassen sich Barcodes möglicherweise nicht mehr korrekt scannen.
Das Etikett ist abgeschnitten oder falsch ausgerichtet
Das passiert häufig, wenn die Ausrichtung oder die Ränder nicht korrekt eingestellt sind.
Darauf solltest du achten:
- Ausrichtung (Hochformat vs. Querformat)
- Ränder in den Druckeinstellungen
In diesem Fall solltest du das Etikett nicht vergrößern, sondern die Ränder anpassen, um es richtig zu positionieren.
Der Barcode lässt sich nicht scannen
Skalierung oder niedrige Druckqualität führen oft zu unlesbaren Barcodes.
Darauf solltest du achten:
- Labels nicht vergrößern oder verkleinern
- Die richtige DPI-Einstellung verwenden
- Wenn möglich, immer in Originalgröße drucken
Paketdienste sind auf einen gut scannbaren Barcode angewiesen. Ansonsten kommt es zu Verzögerungen oder das Label muss manuell eingelesen werden.
Die Etiketten sind unscharf oder verblasst
Das kann durch Druckereinstellungen oder Wartungsprobleme verursacht werden.
Das kannst du tun:
- Druckkopf reinigen
- Druckgeschwindigkeit oder Druckdichte anpassen
- Mit einem anderen Dokument testen, um das Problem einzugrenzen
Der Drucker wird nicht gefunden
Wenn dein Etikettendrucker nicht angezeigt wird oder nicht reagiert, liegt das oft an der Verbindung.
Das solltest du prüfen:
- USB- oder Netzwerkverbindung
- Treiber des Etikettendruckers (installieren oder aktualisieren)
- Druckerstatus (online vs. offline)
Wenn du dein Setup mit mehreren Personen teilst, dann teste den Etikettendrucker zunächst direkt an einem einzelnen Gerät.
Der Druck-Client wird nicht erkannt
Wenn dein Druck-Tool keine Verbindung herstellt, liegt es oft an einem Browser- oder Berechtigungsproblem.
Das kannst du tun:
- Lokalen Netzwerkzugriff im Browser aktivieren
- Druck-Client neu starten
- Dein Versand-Dashboard aktualisieren
So kann dein System wieder korrekt mit deinem Etikettendrucker kommunizieren.
So druckst du schneller, sobald dein Business wächst
Am Anfang ist es kein Problem, Labels einzeln zu drucken. Doch sobald das Bestellvolumen steigt, musst du viel öfter:
- Etiketten als PDFs herunterladen
- Dateien manuell öffnen
- jedes Mal den richtigen Drucker auswählen
- Formatierungsprobleme korrigieren
- Labels zusammen mit Packlisten drucken (integrierte Labels), damit du Bestellungen in einem Schritt packen und das Label direkt anbringen kannst
Jeder dieser Schritte dauert nur wenige Sekunden. Doch scheinbar kleine Verzögerungen im Druckprozess summieren sich schnell und können den gesamten Fulfillment-Prozess ausbremsen.
Viele Teams arbeiten deutlich länger auf diese Weise, als nötig wäre – obwohl Druck im Bulk und Automatisierungsfunktionen den Großteil dieser manuellen Arbeit eliminieren könnten.
Nicht vergessen: In dieser Phase geht es vor allem darum, schneller zu arbeiten, indem manuelle Schritte reduziert und der Etikettendruck standardisiert werden.
Das verändert sich bei Wachstum
Sobald dein Onlineshop wächst, solltest du:
- mehrere Labels auf einmal drucken statt einzeln
- ein einheitliches Etikettenformat für alle Paketdienste nutzen
- die Anzahl an Tools und Schritten reduzieren
- den Prozess für alle Teammitglieder gleich und wiederholbar gestalten
An diesem Punkt wird dein Druck-Setup Teil eines größeren Versand-Workflows.
Von manuellem Druck zu automatisierten Workflows
Statt Labels einzeln herunterzuladen und zu drucken, wechseln viele Teams zu:
- Bulk-Erstellung von Labels
- One-Click-Druck
- automatischer Label-Generierung über Regeln oder Integrationen
- Scan-to-print-Workflows beim Kommissionieren & Packen
Diese Veränderungen reduzieren:
- den Zeitaufwand pro Bestellung
- das Risiko manueller Fehler
- die Abhängigkeit von einzelnen Schritten oder Tools
Deshalb machen Multi-Carrier-Setups alles komplizierter
Bei der Zusammenarbeit mit mehreren Paketdiensten wird der Etikettendruck immer komplexer, denn es gibt:
- unterschiedliche Etikettenformate
- verschiedene Portale
- abweichende Prozesse
Ohne standardisierten Workflow führt das zu Inkonsistenzen und zusätzlichem Aufwand.
Ein einheitliches System zum Erstellen und Drucken von Labels über alle Paketdienste hinweg sorgt dafür, dass der Prozess einheitlich bleibt – ganz egal, wie viele Paketdienste du nutzt.
Mit Sendcloud druckst du Versandetiketten in wenigen Sekunden
Sobald dein Etikettendrucker-Setup steht, geht es im nächsten Schritt darum, den eigentlichen Druckprozess schneller und einheitlicher zu gestalten.
Sendcloud verbindet deinen Versand-Workflow direkt mit deinem Labeldrucker, sodass Labels ohne zusätzliche Zwischenschritte erstellt und gedruckt werden können.
Mit dem Druck-Client kannst du:
- Labels mit einem Klick drucken, ohne PDFs herunterzuladen
- Labels automatisch an den richtigen Etikettendrucker senden
- Layout, Ränder, Ausrichtung und DPI zentral steuern
- dasselbe Setup für A4- und A6-Formate nutzen
Das reduziert viele Reibungspunkte, die entstehen, wenn du zwischen mehreren Tools wechseln oder Einstellungen manuell anpassen musst.
Mehr Kontrolle über die Qualität deiner Labels
Probleme wie falsche Größen, abgeschnittene Labels oder unlesbare Barcodes sind oft die Folge uneinheitlicher Einstellungen.
Mit Sendcloud kannst du festlegen, wie Versandetiketten in deinem Setup standardmäßig gedruckt werden sollen. Du kannst:
- Papierformat und Größe einmal zentral definieren
- Ränder anpassen statt Labels zu skalieren
- sicherstellen, dass die DPI zum Etikettendrucker passt
So druckst du immer einheitlich. Sogar bei der Zusammenarbeit mit mehreren Paketdiensten.
Kompatibel mit unterschiedlichen Setups
Sendcloud funktioniert mit verschiedenen Etikettendruckern und Setups:
- Homeoffice → einfacher One-Click-Druck
- Wachsende Teams → Bulk-Druck und weniger manuelle Schritte
- Lager → gemeinsame Konfigurationen und Scan-to-Print-Workflows
Deine Teams können Versandetiketten zum Beispiel mit Pack & Go direkt beim Kommissionieren und Verpacken erstellen und drucken, ohne zwischen Systemen zu wechseln.
Ein Workflow für alle Paketdienste
Auch beim Versand mit mehreren Paketdiensten sorgt Sendcloud dafür, dass deine Versandetiketten immer einheitlich gedruckt werden.
Statt zwischen verschiedenen Portalen und Formaten zu wechseln, kannst du:
- Labels an einem zentralen Ort erstellen
- dasselbe Druck-Setup für alle Paketdienste nutzen
- Etikettenformate standardisieren
Das macht den gesamten Prozess leichter zu verwalten, sobald du skalierst.
Von Anfang an das richtige Setup für deine Labelerstellung
Der beste Etikettendrucker passt nicht nur ins Budget, sondern fügt sich auch nahtlos in deinen Workflow ein.
Bei einem geringen Versandvolumen funktioniert fast jedes Setup – aber sobald dein Onlineshop wächst, schleichen sich durch zusätzliche Schritte schnell Fehler ein, die Zeit und Geld kosten.
Genau deshalb lohnt sich ein Etikettendrucker. Je weniger manuelle Aufgaben du im Alltag erledigen musst, desto leichter kannst du skalieren!
Du möchtest Zeit beim Drucken sparen und dich mehr auf deinen Versandprozess konzentrieren? Dann finde jetzt heraus, wie Sendcloud dir dabei hilft, Versandetiketten mit nur einem Klick zu drucken und einen Workflow zu etablieren, der mit deinem Business mitwächst.
Versandetiketten schneller drucken
Häufig gestellte Fragen zu Etikettendruckern
Welcher Etikettendrucker ist am besten?
Das hängt von deinem Versandvolumen und deinem Setup ab. Bei wenigen Bestellungen könnte ein normaler A4-Drucker ausreichen. Für den täglichen Versand oder höhere Versandmengen ist ein Etikettendrucker mit Thermodruck (A6 / 4 × 6) in der Regel schneller, konsistenter und einfacher zu verwalten.
Wir bei Sendcloud empfehlen für den Druck von Versandetiketten besonders den DYMO 4XL oder den Zebra GK420D Etikettendrucker.
Benötige ich einen Thermo-Etikettendrucker oder reicht A4 aus?
Ein A4-Setup reicht aus, wenn du nur wenige Bestellungen pro Tag versendest. Steigt dein Versandvolumen, hilft dir ein Thermo-Etikettendrucker dabei, manuelle Schritte zu reduzieren und Etiketten einheitlich zu halten.
Kann ich einen Drucker für mehrere Paketdienste einsetzen?
Ja, es gibt ein Standardformat bei Versandetiketten, das in der Regel bei allen Paketdiensten gleich ist. Die meisten Onlinehändler nutzen ein A6-Format (4 x 6), um Labels unabhängig vom Paketdienst einheitlich zu halten.
Wie viel DPI sollte mein Etikettendrucker haben?
Die meisten Etikettendrucker arbeiten mit 203 DPI oder 300 DPI. Die optimale Einstellung hängt von deinem Drucker ab. Wenn die DPI-Auflösung abweicht, kann es passieren, dass Labels zu klein, zu groß oder mit unlesbaren Barcodes gedruckt werden.
Warum wird mein Etikett zu klein gedruckt?
Das passiert, wenn das Papierformat oder die DPI-Einstellungen nicht zu deinem Drucker passen. Dann solltest du prüfen, ob dein Etikettenformat auf A6 (4 × 6) eingestellt ist und die Skalierung deaktiviert wurde.
Wie drucke ich Versandetiketten in großen Mengen?
Druck im Bulk erfolgt über deine Versandsoftware. Statt Labels einzeln zu drucken, erstellst du mehrere Labels gleichzeitig und überträgst sie direkt an deinen Etikettendrucker.
Kann ich die Erstellung und den Druck von Etiketten automatisieren?
Ja. Mit dem richtigen Setup können Versandetiketten automatisch und ohne PDF-Download über Regeln oder Integrationen erstellt und mit nur einem Klick gedruckt werden.














Moin,
ich habe das Modell GL-600 von Brother mit 62mm Breite.
Passt das Mit den gängigen Etikette von euch bzw, euren Partner? d.h. DHL, FedEx oder Hermes.?
VG
Fabio
Hi Fabio,
vielen Dank für deine Frage. Die Sendcloud-Etiketten haben alle ein A6-Format (105 × 148 Millimeter). Das ist leider nicht kompatibel mit deinem Etikettendrucker. Wir empfehlen für unsere Etiketten die Modelle „Dymo LB 4XL“ und „Zebra“. Damit kannst du alle Etikettengrößen der verschiedenen Versanddienstleister drucken.
Wenn du direkt über das Portal eines Versanddienstleister druckst, können diese Maße ggf. abweichen. Für die spezifischen Maße, kannst du dich direkt an die einzelnen Versanddienstleister wenden.
Guten Tag,
ich habe folgendes Modell – als Nachfolgermodell bezeichnet – gefunden:
DYMO® LabelWriter™ 5XL, Etikettendrucker für bis zu 53 Etiketten/Minute, USB & Ethernet, 300 dpi. Thermodirekt, für Etiketten bis 102mm Breite
Da es einen Ethernet-Anschluß hat, würde ich es ggü. dem 4 XL bevorzugen.
Ist der Drucker mit Ihrer Anwendung kompatibel?
Hallo Thomas,
Das Modell des DYMO LabelWriter 5XL ist mit der Sendcloud-Plattform kompatibel. Wichtig ist hierbei, dass das Format 4×6 unterstützt wird.
Falls trotzdem etwas unklar sein sollte, gib gerne Bescheid.
Viele Grüße
Mandy
Hallo Mady,
kannst Du mir weiterhelfen? Welche Größe müssen die Etiketten für den Dymo 5XL Drucker haben, damit Sendcloud Etiketten für dpd Parcelletter ausgedruckt werden können?
Hallo Daniel,
vielen Dank für deine Frage. Der Drucker muss das Format 4×6 unterstützen. In unserem Hilfe-Center findest du eine genaue Anleitung über den Druckvorgang.
Viele Grüße
Mandy