Nur mit einem Versandetikett gelangt dein Paket vom Lager bis zur Haustür deiner Kunden. Aber was genau ist ein Versandetikett? Und warum ist es so wichtig?
Ein Versandetikett ist ein Dokument, das gut sichtbar auf deinem Paket angebracht wird. Es liefert Paketdiensten essenzielle Informationen wie den Zielort und die Versandart deiner Sendung. Du kannst dir das wie eine Art Reiseticket für dein Paket vorstellen, mit dem es Sortierzentren, Verteilzentren und Lieferwege durchläuft.
In diesem Guide erfährst du, welche Informationen ein Versandetikett enthält und wie du es optimal im E-Commerce Versand einsetzt. Außerdem haben wir uns ein paar praxisnahe Tipps und Insights von unseren Produktexperten Greta Marini und Andrea Del Gatto geben lassen, mit denen du typische Fehler vermeidest und sicher versendest.
Was ist ein Versandetikett?
Ein Versandetikett ist ein Dokument, das auf einem Paket angebracht wird und alle wichtigen Informationen enthält, die Paketdienste für die Zustellung benötigen. Es beantwortet in der Regel drei zentrale Fragen:
- Woher kommt das Paket? (dein Lager)
- Wohin soll es gehen? (zu deinem Kunden nach Hause)
- Wie soll es zugestellt werden? (Standard, Express usw.)
Nur mit einem Versandetikett können Paketdienste deine Sendung automatisch durch ihre Logistiknetzwerke leiten, nachverfolgen und verarbeiten. Während dein Paket Sortierzentren durchläuft, wird der Barcode bei jedem Schritt gescannt, das Tracking aktualisiert und die Sendung an den richtigen Zielort geleitet.
Da jedes Versandetikett eine individuelle Sendungsnummer und Routing-Informationen enthält, benötigt jede Sendung ein eigenes Etikett und kann nur einmal verwendet werden.
Die Erstellung der Versandetiketten erfolgt normalerweise durch:
- E-Commerce-Händler während der Auftragsabwicklung
- Websites von Paketdiensten wie DHL, UPS oder FedEx
- E-Commerce-Plattformen wie Shopify oder WooCommerce
- Versandsoftware, die Versandetiketten automatisch generiert
Für E-Commerce-Unternehmen ist die Erstellung eines Versandetiketts einer der ersten Schritte im Versandprozess. Sobald das Etikett fertig ist, wird es gedruckt und am Paket angebracht, damit der Paketdienst es scannen und die Zustellung starten kann.
Je nach Versandprozess können Versandetiketten auch unterschiedliche Zwecke erfüllen. Die grundlegenden Informationen bleiben gleich, aber einige Etiketten sind für spezielle Anwendungsfälle gedacht. Sehen wir uns das am besten einmal genauer an.
Arten von Versandetiketten
| Art des Versandetiketts | Einsatzbereich |
|---|---|
| Standard- Versandetikett |
Das am häufigsten genutzte Versandetikett. Es enthält Absender- und Empfängeradresse, Barcode und Sendungsnummer. |
| Frankiertes Versandetikett | Das Porto wurde bereits vom Absender bezahlt. Der Empfänger kann das Etikett auf sein Paket kleben und es kostenlos beim Paketdienst abgeben. Wird häufig für Retouren oder geplante Sendungen verwendet. |
| Retourenlabel | Wird bei Retouren genutzt. Viele Onlineshops legen das Etikett dem ursprünglichen Paket bei oder stellen es digital bereit. |
| Digitales Versandetikett (QR-Code) | Anstatt ein Etikett auszudrucken, erhält der Kunde einen QR-Code, der im Paketshop gescannt und vor Ort ausgedruckt wird. |
Versandetikett vs. Lieferschein
Versandetikett und Lieferschein erfüllen unterschiedliche Aufgaben im Fulfillment-Prozess.
Versandetiketten werden vom Paketdienst für die Zustellung genutzt. Sie enthalten alle für den Transport benötigten Informationen, wie Routing-Daten, Barcodes und Sendungsnummern.
Lieferscheine hingegen sind hauptsächlich für Onlinehändler und Kunden wichtig. Sie listen die enthaltenen Artikel auf, damit schnell geprüft werden kann, ob die richtigen Produkte verschickt wurden.
Während das Versandetikett außen am Paket angebracht wird, liegt der Lieferschein in der Regel mit der Ware im Paket.
Welche Informationen befinden sich auf einem Versandetikett?
Ein Versandetikett enthält mehrere Informationen, mit denen Paketdienste dein Paket identifizieren, sortieren und zustellen können. Auch wenn das genaue Layout je nach Anbieter variiert, enthalten die meisten Versandetiketten die gleichen Angaben.
Die häufigsten Informationen auf einem Versandetikett sind
- Adresse des Absenders: Name und Adresse der Person oder des Unternehmens, die bzw. das das Paket versendet. Zeigt dem Paketdienst, wo die Sendung startet und wohin sie im Falle einer fehlgeschlagenen Zustellung zurückgeht.
- Adresse des Empfängers: Die Lieferadresse des Kunden. Die wichtigste Information auf dem Etikett, da sie bestimmt, wo das Paket letztendlich ankommt.
- Sendungsnummer: Eine eindeutige Kennung für deine Sendung. Du und dein Kunde können damit den Versandstatus jederzeit nachverfolgen.
- Barcode: Ein maschinenlesbarer Code, der während des gesamten Versandprozesses gescannt wird. Jeder Scan aktualisiert das Tracking und zeigt, wohin das Paket als Nächstes geht.
- Versandart: Gibt an, welche Versandoption gewählt wurde, zum Beispiel Standardversand, Express oder Lieferung am nächsten Tag.
- Paketdienst: Zeigt, welcher Paketdienst die Zustellung übernimmt, zum Beispiel DHL, UPS oder FedEx.
- Gewicht und Maße: Gewicht und Größe des Pakets helfen bei der Berechnung der Versandkosten und bestimmen, wie die Sendung transportiert wird. Falsche oder ungenaue Angaben können zu zusätzlichen Kosten führen, da viele Paketdienste mit Volumengewicht arbeiten.
Wenn du weißt, welche Informationen auf einem Versandetikett stehen, kannst du Fehler schnell erkennen, bevor ein Paket verschickt wird. Denn selbst kleine Ungenauigkeiten können zu Verzögerungen oder fehlgeschlagenen Zustellungen führen.
„Unvollständige oder fehlerhafte Zolldaten gehören zu den häufigsten Problemen. Dann bleiben Pakete oft wochenlang hängen und im schlimmsten Fall muss die Bestellung erneut verschickt werden. Beim internationalen Versand ist es wichtig zu prüfen, welche Informationen und Dokumente erforderlich sind – ganz egal, ob gedruckte Zollrechnungen oder papierlose Dokumentation.“ – Greta Marini, Product Manager bei Sendcloud
Sehen wir uns jetzt genauer an, wie diese Elemente auf einem Versandetikett angeordnet sind.
Die einzelnen Bereiche eines Versandetiketts (Beispiel)
Auch wenn Paketdienste ihre Etiketten unterschiedlich gestalten, sind die meisten Versandetiketten ähnlich aufgebaut. Die einzelnen Bereiche sind so angeordnet, dass sowohl Sortieranlagen als auch Zusteller alle Informationen sofort finden.
So ist ein Versandetikett in der Regel aufgebaut:
- Absenderadresse: Meist im oberen Bereich des Etiketts platziert. Zeigt den Ursprung der Sendung und wohin das Paket im Falle einer fehlgeschlagenen Zustellung zurückgeht.
- Empfängeradresse: In der Regel zentral auf dem Etikett. Sowohl Sortiersysteme als auch Zusteller können den Zielort schnell sehen und verarbeiten.
- MaxiCode: Ein maschinenlesbarer Code, der aus allen Richtungen gescannt werden kann. Wird in automatisierten Sortieranlagen genutzt, um Pakete schnell zu identifizieren und zu verarbeiten.
- Routing-Code: Hilft Sortierzentren dabei, Pakete dem richtigen Verteilzentrum oder der passenden Zustellroute zuzuordnen.
- Post-Barcode: Ein Barcode, der die Ziel-Postleitzahl enthält. Ermöglicht es Sortieranlagen, das Paket in die richtige Zustellregion zu leiten.
- Sendungsnummer: Eine eindeutige Kennung der Sendung. Kunden und Onlinehändler können damit den Versandstatus während der Lieferung verfolgen.
- Versandart: Die gewählte Versandoption, etwa Standardversand, Express oder Lieferung am nächsten Tag.
Wenn du die einzelnen Bestandteile eines Versandetiketts kennst, kannst du vor dem Versand schnell prüfen, ob alles korrekt ist. Sobald du weißt, wo sich wichtige Elemente wie Barcode oder Sendungsnummer befinden, wird das Lesen eines Versandetiketts schnell zum Kinderspiel.
So funktionieren Versandetiketten
Jetzt kennst du die einzelnen Bereiche eines Versandetiketts. Aber wie genau wird das Etikett bei der Lieferung eingesetzt?
Im E-Commerce verbindet das Versandetikett deine Bestellung mit dem Logistiknetzwerk des beauftragten Paketdienstes. Jedes Mal, wenn der Barcode auf dem Etikett gescannt wird, wird die Sendung erkannt und zum nächsten Schritt im Versandprozess weitergeleitet.
So läuft das Schritt für Schritt ab:
1. Schritt – Ein Kunde gibt eine Bestellung auf
Zuerst gibt ein Kunde eine Bestellung in deinem Onlineshop auf.
2. Schritt – Das Versandetikett wird erstellt
Während der Auftragsabwicklung wird ein Versandetikett mit allen wichtigen Informationen erstellt, wie Absenderadresse, Lieferadresse und Versandart.
3. Schritt – Das Etikett wird gedruckt und angebracht
Das Etikett wird gedruckt, meist im Format 100 × 150 mm (4 × 6″), und gut sichtbar am Paket angebracht.
4. Schritt – Der Paketdienst scannt den Barcode
Sobald das Paket ins Netzwerk des Paketdienstes gelangt, wird der Barcode gescannt. Dadurch wird das Tracking aktiviert und die Sendung im System erfasst.
5. Schritt – Das Paket durchläuft das Zustellnetz
Auf dem Weg durch Sortier- und Verteilzentren wird das Paket mehrfach gescannt. Jeder Scan aktualisiert das Tracking und sorgt dafür, dass es an den nächsten Ort weitergeleitet wird, sei es ein weiteres Zentrum oder das Zustellfahrzeug.
6. Schritt – Das Paket wird zugestellt
Der letzte Scan bestätigt, dass das Paket sein Ziel erreicht hat und dem Kunden erfolgreich zugestellt wurde.
Jede einzelne Sendung folgt diesem Schema. Deshalb sind gut lesbare und korrekte Versandetiketten so wichtig: Sie sorgen dafür, dass Pakete reibungslos von einem Punkt zum nächsten gebracht und Verzögerungen oder Zustellprobleme vermieden werden.
Wer erstellt die Versandetiketten?
Wie deine Versandetiketten letztendlich erstellt werden, hängt ganz von deinem Versandprozess ab. Die meisten Onlinehändler generieren ihre Etiketten während der Auftragsabwicklung, also direkt nachdem der Kunde eine Bestellung aufgegeben hat.
Hier sind die gängigsten Methoden zur Erstellung von Versandetiketten:
Websites von Paketdiensten
Die meisten Paketdienste bieten Online-Tools an, mit denen du Versandetiketten manuell erstellen kannst. Über Portale wie DHL, UPS oder FedEx gibst du die Sendungsdetails ein und wählst die gewünschte Versandart aus.
Diese Methode eignet sich gut, wenn du nur wenige Bestellungen pro Tag verschickst. Aber sobald dein Versandvolumen steigt, solltest du auf eine andere Lösung umsteigen, da es sehr viel Zeit kostet, immer wieder dieselben Informationen für jede einzelne Bestellung einzugeben.
E-Commerce-Plattformen
Einige E-Commerce-Plattformen wie Shopify oder WooCommerce bieten integrierte Versandtools, mit denen du Versandetiketten direkt über dein Dashboard erstellen kannst. So werden deine Bestellungen mit dem Versandprozess verknüpft, ohne dass du zwischen verschiedenen Systemen wechseln musst.
Kostenlose Versandetiketten-Tools
Wenn du wissen willst, wie Versandetiketten in der Praxis funktionieren, kannst du auch ein Online-Tool nutzen. Mit unserem Versandetiketten-Generator gibst du die Sendungsdetails ein und erstellst sofort ein Etikett im richtigen Format.
So bekommst du schnell ein Gefühl dafür, welche Informationen auf einem Versandetikett stehen und wie das Etikett letztendlich aussehen wird.
Versandsoftware
Sobald dein Onlineshop wächst, lohnt sich eine zuverlässige Versandsoftware, mit der du Etiketten automatisch erstellen und Aufträge schneller abwickeln kannst.
Solche Tools verbinden deinen Shop mit den Netzwerken deiner Paketdienste und übernehmen die Bestelldaten automatisch. So kannst du Etiketten generieren, ohne die Informationen manuell eingeben zu müssen.
Sendcloud zum Beispiel ist eine Versandsoftware, mit der du Versandetiketten automatisch erstellen, Zeit sparen und Fehler vermeiden kannst. Außerdem kannst du mehrere Paketdienste über eine einzige Plattform verwalten und deinen Versandprozess selbst bei steigendem Bestellvolumen unter Kontrolle behalten.
💡 Du verschickst immer mehr Bestellungen? Eine Versandsoftware lohnt sich ab ca. 10 Paketen pro Woche. Automatisierte Etikettenerstellung spart Zeit, reduziert Fehler und erleichtert das Skalieren deines Fulfillment-Prozesses.
So druckst du ein Versandetikett aus
Sobald du dein Versandetikett erstellt hast, kannst du es drucken und am Paket anbringen. Nicht vergessen: Das Format 100 × 150 mm (4 × 6″) entspricht den Standardetiketten der meisten Paketdienste.
Am häufigsten werden diese beiden Druckverfahren eingesetzt:
| Thermodrucker | Laser- oder Tintenstrahldrucker |
|---|---|
| Thermodrucker sind speziell für den Etikettendruck entwickelt.
Sie arbeiten mit Hitze statt mit Tinte oder Toner und sind dadurch schnell, zuverlässig und günstig – ideal für Unternehmen, die jeden Tag mehrere Etiketten drucken. Viele wachsende Onlineshops setzen auf Thermodrucker, weil sie größere Versandvolumen problemlos bewältigen können, ohne sich um Tintenkosten oder Druckqualität sorgen zu müssen. |
Du kannst deine Versandetiketten auch mit einem normalen Bürodrucker drucken, zum Beispiel auf selbstklebenden Etikettenbögen. Das funktioniert gut, wenn du nur wenige Pakete pro Woche verschickst.
Aber sobald dein Versandvolumen steigt, summieren sich die Kosten für Tinte und Papier sehr schnell. Außerdem wird das einzelne Drucken der Etiketten mit der Zeit immer zeitaufwändiger. |
Unabhängig von der Art des Druckers solltest du stets darauf achten, dass das Etikett gut lesbar und sauber angebracht ist, damit sowohl Menschen als auch Scanner es problemlos verarbeiten können.
💡 Trend bei Versandetiketten: Einige Onlinehändler setzen zunehmend auf integrierte Etiketten, bei denen Lieferschein und Versandetikett auf einer Seite kombiniert sind. Das beschleunigt den Packprozess, da du das Etikett nach dem Verpacken einfach abziehen und auf das Paket kleben kannst.
„Integrierte Etiketten können Fehler beim Packen reduzieren und die Abwicklung beschleunigen. Jeder arbeitet mit einem einzigen Dokument, wodurch sich Bestellungen und Etiketten deutlich leichter zuordnen lassen – vor allem bei steigenden Bestellmengen.“ – Greta Marini, Product Manager bei Sendcloud
Expertentipps für optimalen Etikettendruck
Deine Pakete müssen beim Versand ordentlich was aushalten, wie zum Beispiel Regen, Abnutzung oder auch mal eine etwas unsanfte Handhabung. Wenn ein Etikett dabei beschädigt wird oder verschmiert, kann es nicht mehr richtig gescannt werden und die Zustellung verzögert sich.
Viele Onlinehändler unterschätzen, wie wichtig die Qualität ihrer Etiketten und Druckverfahren ist. Minderwertiges Papier oder schlechte Druckqualität sorgen schnell für Probleme wie verschmierte Barcodes, unlesbare Labels oder sogar Druckerstaus, vor allem bei höherem Versandvolumen.
Es lohnt sich also, in hochwertige Materialien und einen zuverlässigen Drucker zu investieren. So sparst du nicht nur Zeit und Nerven, sondern vermeidest auch unnötige Zustellprobleme.
Außerdem solltest du darauf achten, dass dein Versandetikett gut geschützt und fest angebracht ist.
Du kannst es zum Beispiel mit transparentem Klebeband sichern oder eine Schutzhülle verwenden. Der Barcode sollte sich jederzeit scannen lassen. Im Idealfall kombinierst du hochwertige, selbstklebende Etiketten mit einem passenden Etikettendrucker.
Wenn du noch mehr zu diesem Thema erfahren willst, dann lies dir unseren Guide zur Auswahl des richtigen Etikettendruckers durch.
Wo bringt man ein Versandetikett auf einem Paket an?
Nach dem Druck solltest du dein Etikett korrekt auf dem Paket anbringen, damit es problemlos gescannt und gelesen werden kann.
Am besten platzierst du es auf der Oberseite des Kartons, da diese Paketseite meist die größte und flachste ist. So sind Barcode und Adressdaten beim Sortieren und Zustellen immer gut sichtbar.
Hier sind ein paar Best Practices, die du beachten solltest:
- Das Etikett sollte auf einer glatten Fläche kleben: Vermeide Kanten, Nähte oder Ecken, ansonsten lässt sich der Barcode womöglich nicht scannen.
- Das Etikett muss komplett zu sehen sein: Achte darauf, dass das Etikett nicht verknittert oder verdeckt ist, zum Beispiel durch Klebeband, Verpackungsmaterial oder andere Aufkleber.
- Der Barcode muss sich scannen lassen: Sortieranlagen sind auf den Barcode angewiesen. Das Etikett sollte daher sauber, glatt und jederzeit gut scanbar sein.
- Das Etikett muss sicher befestigt sein: Klebe das Etikett faltenfrei und ohne Luftblasen auf, damit es während des gesamten Transports gut lesbar bleibt.
Ein richtig platziertes Etikett sorgt dafür, dass deine Pakete reibungslos vom Paketdienst verarbeitet werden können und pünktlich ankommen.
Du willst noch mehr Tipps rund ums Verpacken und Vorbereiten deiner Sendungen? Unser Guide erklärt dir Schritt für Schritt, wie du deine Pakete optimal verpackst.
Zusätzliche Angaben zur Lieferung
In einigen Fällen musst du zusätzliche Hinweise auf deinem Paket anbringen, damit Paketdienste die Sendung korrekt behandeln. Aber nicht jeder Paketdienst registriert jedes zusätzliche Etikett – deshalb solltest du dir vorher auf jeden Fall die Richtlinien durchlesen.
Im Idealfall können zusätzliche Etiketten verhindern, dass Schäden, Verzögerungen oder Probleme beim Handling entstehen, besonders bei zerbrechlichen oder internationalen Sendungen.
Hier sind ein paar Beispiele für zusätzliche Informationen, die du bei Bedarf auf deinem Paket anbringen kannst:
- Die Art des Inhalts – besonders wichtig beim internationalen Versand.
- Hinweise, ob die Sendung zerbrechlich, verderblich, ätzend oder leicht entflammbar ist.
- Angaben wie „Diese Seite nach oben“, damit das Paket korrekt transportiert wird.
Die richtigen Zusatzhinweise schützen deine Waren und sorgen dafür, dass sie in einwandfreiem Zustand beim Kunden ankommen.
So erleichtert Versandsoftware das Erstellen von Versandetiketten
Sobald Onlineshops wachsen, kann das manuelle Erstellen von Versandetiketten schnell zum Engpass werden. Adressen kopieren, zwischen verschiedenen Portalen wechseln und Etiketten einzeln erstellen kostet Zeit – und erhöht das Fehlerpotenzial.
Das wird besonders bei steigendem Bestellvolumen relevant. Viele kleine Fehler oder manuelle Prozesse können die Abwicklung verlangsamen und die Lieferperformance stark beeinträchtigen. Das Resultat: Verspätete Sendungen und verärgerte Kunden.
Deshalb setzen viele Onlinehändler mittlerweile eine Versandsoftware ein, um Etiketten unkompliziert zu erstellen und ihren Versandworkflow zentral zu verwalten.
Solche Plattformen verbinden deinen Onlineshop mit deinen Lieblingspaketdiensten und automatisieren viele zeitraubende Aufgaben. Statt Versandinformationen manuell einzugeben, werden alle Bestelldaten automatisch übernommen und Etiketten in Sekundenschnelle erstellt.
Diese Vorteile hat eine Versandsoftware:
✅ Automatische Etikettenerstellung: Bestelldaten werden direkt aus deiner E-Commerce-Plattform übernommen, sodass du Versandetiketten erstellen kannst, ohne Adressen oder Versandinfos manuell eingeben zu müssen.
✅ Multi-Carrier-Versand: Mit Versandsoftware kannst du Etiketten für mehrere Paketdienste über ein einziges Dashboard erstellen und automatisch die beste Versandoption für jede Bestellung wählen.
✅ E-Commerce-Integrationen: Versandtools lassen sich in Plattformen wie Shopify oder WooCommerce einbinden. Sie synchronisieren Bestellungen automatisch und reduzieren manuelle Arbeit.
✅ Mehrere Etiketten auf einmal drucken: Du kannst Etiketten für mehrere Bestellungen gleichzeitig erstellen und drucken. Das beschleunigt den Fulfillment-Prozess enorm.
Mit automatischer Etikettenerstellung sparst du viel Zeit, minimierst Fehler und kannst deine Fulfillment-Prozesse leichter skalieren. Mit Tools wie Sendcloud wickelst du deinen gesamten Versandprozess über eine einzige Plattform ab und kannst problemlos skalieren!
Versandetiketten: So kommt dein Paket sicher an
Versandetiketten sind ein entscheidender Teil deines Versandprozesses und sorgen dafür, dass deine Pakete problemlos vom Lager zum Kunden gelangen. Sie enthalten wichtige Informationen, die Paketdienste für Routing, Tracking und Zustellung benötigen.
Sobald dein Unternehmen skaliert, lassen sich Etiketten nur noch schwer manuell erstellen. Versandsoftware automatisiert diesen Prozess, reduziert Fehler und sorgt dafür, dass dein Fulfillment reibungslos läuft.
Du willst wissen, wie genau das funktioniert? Mit Sendcloud erstellst du Versandetiketten in Sekundenschnelle, optimierst deinen Versand und skalierst dein Business nachhaltig.
Jetzt kostenlos Versandetiketten erstellen
Häufig gestellte Fragen zum Versandetikett
Wofür benötige ich ein Versandetikett?
Ein Versandetikett enthält alle Informationen, die deine Paketdienste brauchen, um ein Paket weiterzuleiten, nachzuverfolgen und zuzustellen. Es ist eine Art Leitfaden für das Logistiknetzwerk und hilft sowohl Sortieranlagen als auch Zustellern dabei, Pakete an die richtige Adresse zu liefern.
Welche Informationen befinden sich auf einem Versandetikett?
Ein Versandetikett beinhaltet normalerweise die Adresse des Absenders und des Empfängers, den Barcode, die Sendungsnummer, den Versandservice und Informationen zum Paketdienst. Mit diesen Angaben können Paketdienste die Sendung identifizieren und korrekt weiterleiten.
Wie funktionieren Versandetiketten?
Versandetiketten verknüpfen ein Paket mit dem Logistiksystem des Paketdienstes. Der Barcode wird beim Sortieren und Zustellen gescannt, damit das Paket auf den richtigen Weg geleitet und Trackinginformationen regelmäßig aktualisiert werden.
Woher bekomme ich ein Versandetikett?
Versandetiketten können über die Websites der Paketdienste, über E-Commerce-Plattformen oder über eine Versandsoftware erstellt werden, die Etiketten während der Auftragsabwicklung automatisch generiert.
Wer erstellt Versandetiketten?
Versandetiketten werden in der Regel von Onlinehändlern erstellt, sobald Bestellungen für den Versand vorbereitet werden. Sie können aber auch über Paketdienst-Tools, E-Commerce-Plattformen oder Versandsoftware erzeugt werden.
Welche Größe hat ein Versandetikett?
Die gängigste Größe für Versandetiketten ist 100 × 150 mm (4 × 6″). Dieses Standardformat wird von den meisten Paketdiensten und Etikettendruckern eingesetzt.
An welcher Stelle auf dem Paket muss ich das Versandetikett anbringen?
Versandetiketten sollten auf der größten flachen Seite des Pakets angebracht werden. Sie müssen vollständig sichtbar sein und dürfen nicht über Kanten geklebt werden, damit Barcode-Scanner sie problemlos lesen können.
Kann ich ein Versandetikett wiederverwenden?
Nein. Jedes Versandetikett enthält eine eindeutige Sendungsnummer sowie wichtige Routing-Informationen und darf nur für eine einzelne Sendung genutzt werden.
















